Feng Shui
Feng Shui setzt sich aus den chinesischen Zeichen für Wasser und Wind zusammen und ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der daoistischen Philosophie. Diese Lehre hat es sich zum Ziel gemacht, eine perfekte Harmonie zwischen dem Menschen und seiner Umgebung zu erreichen. Dazu ist die Gestaltung der Wohnräume extrem wichtig. In China werden auch Bürogebäude nach dem Regeln des Feng Shui gebaut, sogar Bauplätze verlegt oder Termine verschoben, um besseres Feng Shui und damit ein günstigeres Qi zu haben. In China liegen auch die Anfänge des Feng Shui, das vor hunderten von Jahren noch Kan Yu hieß, was so viel bedeutet wie „Erde und Himmel beobachten“. Durch Feng Shui sollen, den traditionellen Überlieferungen zufolge, die Luft- und Wassergeister dem Menschen wohl gestimmt werden. Das betrifft nicht nur das Leben, sondern auch den Tod. So werden auch die Grabstätten nach Feng Shui Regeln geplant und errichtet. Natürlich werden auch die Gärten nach Feng Shui gestaltet, denn für die Chinesen ist sowohl der Tod als auch der Garten neben dem eigenen Haus ein Bereich, der zum Leben dazugehört und in dem man sich auch viel aufhält und wo keine negativen Energien sich stauen dürfen. In Gräbern kann das zu „Monstern“ oder Unglück für die Nachfahren, in Gärten zu schlechtem Wachstum führen. Im Haus selber können negative Energien für eine kinderlose Ehe, Geldsorgen, Krankheit, Unzufriedenheit und dergleichen mehr sorgen. So wird die Raum- und Baugestaltung so ausgelegt, dass sich diese „verstockten, schlechten“ Energien nicht stauen können. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Energie, wie sie im naturwissenschaftlichen Sinn zu verstehen ist.
Feng Shui fußt auf der Yin und Yang-, der Acht Trigrammen- und der Fünf Elemente-Philosophie. Seit einigen Jahren findet es nun schon verstärkten Einfluss in der westlichen Innenarchitektur und auch der Baugestaltung. Außerdem wird gerne Esoterik mit Feng Shui verschmolzen. Da beides auf der Basis der Harmonie beruht, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Das Qi, also die Energie, die nach den Lehren des Daoismus in, um und durch alles und jeden fließt, muss nach Feng Shui mit Hilfe des Wassers beeinflusst, und vor dem Wind geschützt werden. Deshalb muss ein Feng Shui Berater die positive Energie im Haus speichern, während er versuchen wird, die negative Energie so schnell wie möglich wieder aus den Haus zu leiten, oder sie gar nicht erst hinein lässt. So wird Harmonie, Wohlstand, Gesundheit und Erfolg der Hausbewohner gefördert.
Der Yin/Yang Lehre beruht auf Yang, des Qi der Straßen und Berge, während Yin das Qi von Wasser und Ruhe ist. Dieses Feng Shui fördert das Gleichgewicht aller Dinge, die normalerweise im Gegensatz zueinanderstehen. Auf die Wohnung bezogen bedeutet dies, dass jeder Raum entsprechend seiner Funktion eingerichtet ist, und auch die Anordnung der Räume harmonisch ist.
Bei der Lehre der 5 Elemente werden die Ebenen Holz, Wasser, Feuer, Erde und Metall erst analysiert, dann ausgeglichen. Dabei gelten Wasser und Feuer als großes Yang, Metall und Holz als kleines Yin, während die Erde neutral zu allen steht. In diesem Feng Shui ist das Wissen über Formen und Farben, Klänge und Maße sehr wichtig. Dementsprechend kann die Harmonie durch ein wenig Farbe, oder durch das Anbringen von Objekten oder auch deren Neuordnung positiv beeinflusst werden.
In der westlichen Welt ist durch die Vermischung von Vorstellungen der Esoterik und der New Age Bewegung sowie traditionellem Feng Shui ein System entstanden, welches vorwiegend zur harmoniesierung von Wohnräumen verwendet wird. Denn die in China übliche Technik schon bei der Auswahl des Bauplatzes das Feng Shui mitbestimmen zu lassen, ist im Westen eher selten zu finden. Dieses „Neo Feng Shui“ genannte System hat seinen Ursprung in einer 1986 gegründeten kalifornischen Bewegung. Das Neo Feng Shui richtet seine Maßnahmen nach den Haus- bzw. Wohnungstüren aus und ignoriert die Himmelsrichtungen. In den Prozess der Qi Leitung und Konzentrierung werden Windspiele, Kristalle, Farbgestaltungen, farbige Stoffe, Goldsteine, Zimmerbrunnen oder Wasserposter mit einbezogen. So kann zum Beispiel ein kleiner goldener Spiegel an der Innenseite der Haustür gutes Qi im Haus halten, während ein metallener Spiegel außen an der Tür angebracht das schlechte Qi fernzuhalten sucht. Was im Einzelfall hilft, muss jedoch der Feng Shui Berater vor Ort entscheiden.
Feng Shui ist so wie viele esoterische Maßnahmen und Anwendungen, wissenschaftlich nicht belegt, und wird deshalb, bis es zu einer solchen Belegung kommt, wohl auch immer umstritten sein. Es könne zahlreiche Beispiele aufgeführt werden, nach denen sogar ausländische Firmen in China ihre Gebäude umbauen oder verändern ließen, um das Qi günstig zu stimmen, genauso gibt es aber auch chinesische Firmen, die nichts dergleichen getan haben. Denn die klassischen Lehren des Feng Shui vermeiden jegliche universelle Fassung einer Bedeutung, gleich ob bei den Elementen oder bei den Wirkungsweisen.
Feng Shui fußt auf der Yin und Yang-, der Acht Trigrammen- und der Fünf Elemente-Philosophie. Seit einigen Jahren findet es nun schon verstärkten Einfluss in der westlichen Innenarchitektur und auch der Baugestaltung. Außerdem wird gerne Esoterik mit Feng Shui verschmolzen. Da beides auf der Basis der Harmonie beruht, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Das Qi, also die Energie, die nach den Lehren des Daoismus in, um und durch alles und jeden fließt, muss nach Feng Shui mit Hilfe des Wassers beeinflusst, und vor dem Wind geschützt werden. Deshalb muss ein Feng Shui Berater die positive Energie im Haus speichern, während er versuchen wird, die negative Energie so schnell wie möglich wieder aus den Haus zu leiten, oder sie gar nicht erst hinein lässt. So wird Harmonie, Wohlstand, Gesundheit und Erfolg der Hausbewohner gefördert.
Der Yin/Yang Lehre beruht auf Yang, des Qi der Straßen und Berge, während Yin das Qi von Wasser und Ruhe ist. Dieses Feng Shui fördert das Gleichgewicht aller Dinge, die normalerweise im Gegensatz zueinanderstehen. Auf die Wohnung bezogen bedeutet dies, dass jeder Raum entsprechend seiner Funktion eingerichtet ist, und auch die Anordnung der Räume harmonisch ist.
Bei der Lehre der 5 Elemente werden die Ebenen Holz, Wasser, Feuer, Erde und Metall erst analysiert, dann ausgeglichen. Dabei gelten Wasser und Feuer als großes Yang, Metall und Holz als kleines Yin, während die Erde neutral zu allen steht. In diesem Feng Shui ist das Wissen über Formen und Farben, Klänge und Maße sehr wichtig. Dementsprechend kann die Harmonie durch ein wenig Farbe, oder durch das Anbringen von Objekten oder auch deren Neuordnung positiv beeinflusst werden.
In der westlichen Welt ist durch die Vermischung von Vorstellungen der Esoterik und der New Age Bewegung sowie traditionellem Feng Shui ein System entstanden, welches vorwiegend zur harmoniesierung von Wohnräumen verwendet wird. Denn die in China übliche Technik schon bei der Auswahl des Bauplatzes das Feng Shui mitbestimmen zu lassen, ist im Westen eher selten zu finden. Dieses „Neo Feng Shui“ genannte System hat seinen Ursprung in einer 1986 gegründeten kalifornischen Bewegung. Das Neo Feng Shui richtet seine Maßnahmen nach den Haus- bzw. Wohnungstüren aus und ignoriert die Himmelsrichtungen. In den Prozess der Qi Leitung und Konzentrierung werden Windspiele, Kristalle, Farbgestaltungen, farbige Stoffe, Goldsteine, Zimmerbrunnen oder Wasserposter mit einbezogen. So kann zum Beispiel ein kleiner goldener Spiegel an der Innenseite der Haustür gutes Qi im Haus halten, während ein metallener Spiegel außen an der Tür angebracht das schlechte Qi fernzuhalten sucht. Was im Einzelfall hilft, muss jedoch der Feng Shui Berater vor Ort entscheiden.
Feng Shui ist so wie viele esoterische Maßnahmen und Anwendungen, wissenschaftlich nicht belegt, und wird deshalb, bis es zu einer solchen Belegung kommt, wohl auch immer umstritten sein. Es könne zahlreiche Beispiele aufgeführt werden, nach denen sogar ausländische Firmen in China ihre Gebäude umbauen oder verändern ließen, um das Qi günstig zu stimmen, genauso gibt es aber auch chinesische Firmen, die nichts dergleichen getan haben. Denn die klassischen Lehren des Feng Shui vermeiden jegliche universelle Fassung einer Bedeutung, gleich ob bei den Elementen oder bei den Wirkungsweisen.






